Press Die Herren Daniel Paul und DJ Honesty gehören keineswegs zu der breiten Masse an aufstrebenden Newcomern. Beide sind seit langer Zeit individuell dabei an der Front geschmackvoller Dance-Sounds und haben ab dem Ende der Achtziger des letzten Jahrtausends so gut wie alles absorbiert und selber gedreht, was auch nur ansatzweise tanzbar und elektronisch war. Deshalb, und nur deshalb, sind sie in der Lage, als SLOPE all die Einflüsse und Vorlieben aus zwei Jahrzehnten Vinyl-Fetischismus so geschmackvoll und verdammt funky auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Gleich der Debütalbum-Opener „Basscheck“, der als Maxi in Britannien binnen kürzester Zeit vergriffen war, verblüfft durch gezielt gesetzte Hiebe, die einen nachdrücklich auf den Tanzboden knuffen. Dann wird´s soulig mit Desney Bailey am Mikrofon, die auch schon auf dem Jazzanova-Album mit dabei war. Oder ziselig mit der vom West-Londoner Kollegen Domu ausgeliehenen Chanteuse Nix. Breakig auf „Lat It Roll“. Detroitig gar im Verlauf. „Your Time Is Up“ vertobt die Vocal-Version eines Techno-Klassikers. Und am Ende gibt´s ein brodelndes „Coffebreak“, mit viel fluffigem Milchschaum und aus dem Glas, versteht sich. Lecker, lecker. Skeptiker sollten vielleicht erst mal die Slope-Remixes für Paul Kuhn und Homie Daniel Magg anhören – wem das gefällt, der kriegt auf „M“ die volle Breitseite. Seiner Zeit weit voraus, das hier, gar keine Frage. Georg Boskamp in Intro 4/2003 Eigentlich heißt SLOPE so etwas wie Abhang, Böschung, Gefälle – auf alle Fälle etwas, was tierisch nach unten geht. Hier gibt es keine Übereinstimmung mit der vorliegenden CD, denn diese wird nach oben gehen - und zwar ganz schnell (...) Viele ihrer Kollegen wünschen sich, die Gehirnmasse von Daniel und Honesty direkt anzuzapfen oder wenigstens digitalisieren zu können, um endlich an eben die herrlichen Tunes zu kommen, die unter anderem auch das Album „M“ ausmachen. Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzen als durch mehr Erfahrung. So und nun kommen SLOPE eben mit dem Album „M“. Darauf insgesamt 13 geniale Tracks von Detroit-Electro über Jazz, Soul, Broken Beats und Boogie bis hin zu im wesentlichen elektronischem aber im Grunde undefinierbaren Soundstrukturen, die gleichermaßen wohlklingend als auch eine neue Erfahrung für die Ohren darstellen. (...) Top zu Schluss und Top obendrein: Die Vocals von Desney Bailey und Yolanda – geil! Vocals – geil! Album – geil – KAUFEN... MC in Partysan Was ist die Steigerung von Broken Beats? Diamant Beats. Honesty und Daniel Paul haben schon mit ihren vorherigen Maxis angekündigt, wie sehr sie aus einer jahrzehntelangen Besessenheit von, House, Disco, Funk, Soul zu einer rhythmisch und vor allem bassig zugespitzten Eigenart kommen, die parallel zu West London und Jazzanova ihren ganz eigenen Drive findet. Über Albumlänge können sie sich so richtig reinfuchsen in die diversen Facetten ihres luftig verdichteten, gebrochenen Funks. Punktgenau getupfte Gesangs-Ummalung („Your Time Is Up feat. UR Yolanda!), massivste Vielkant-Schuber, Pizzicato-Soul über Rimshots, detaillierteste Clonkgespinste werden zusammengehalten von der knackigsten Beatproduktion diesseits von Drum´n´Bass, die den ganzen Swing und die Eleganz großstädtischer Soul- Grandezza ausspielt. Diamant Beats, Titanium Rolls. Jeep in De:Bug 05/03 „M“, das neue Album von Daniel „Outta Space“ Paul und DJ Honesty nun, reflektiert in wunderbarster Weise die extravagante Fusion aus House, Jazz, Breakbeat und Detroit-Sounds, die sich über die Jahre zum unverkennbaren SLOPE-Sound entwickelte. Carsten Agthe in Cab Nightflight 05/03 Erfahrung macht reich. Und das vor allem, wenn sich der entsprechende Schatz auch ständig neu befruchtet und mit Ideenreichtum vorangetrieben wird. Eine Weisheit, von der die beiden Berliner DJs Daniel „Outta Space“ Paul und DJ Honesty viel erzählen können, denn schließlich treiben beide seit den frühen neunziger Jahren hinter den Turntables ihr Unwesen. Michael Leuffen in Blackmusic 07 Wer ein Urgestein des deutschen Mainstream-Jazz wie Paul Kuhn via Remix auf die heutigen Tanzflächen bringt, muss eine gute Portion Frechheit und ein Gespür für musikalische Kernaussagen besitzen. Daniel Paul und der Ex-Kölner Hans Schaaf a.k.a. DJ Honesty haben es vor einiger Zeit gewagt – und gewonnen, ihre Coverversion von Kuhns „Gateway To Crime“ ist ein liebevoller Kracher. Frankfurter Rundschau Online This has also been out for a while, but is such a dancefloor destroying dirty electro beast, we couldn't refuse. The work of DJ Honesty and Daniel Paul (the man responsible for the equally gigantic Outta Space) Basscheck is pure brute force of pimp 80's electro and synth madness. Batten down the hatches. futureboogie.com
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